Was ist die Wasserburgenroute
Anscheinend kennt noch nicht jeder aus der Region hier die Wasserburgenroute. Deswegen mache ich mir mal die Mühe und versuche mal kurz zu umreissen was die Wsserburgenroute in etwa ist. Die Wasserburgenroute ist eine sogenannte Themenroute die an den Wasserburgen (oh Wunder!) der hiesigen Region vorbeiführt. Sie hat relativ viele Verästelungen und Verzweigungen, so dass es fast unmöglich ist sie als Rundkurs lediglich entlang den Schildern abzufahren. Oftmals fehlen auch die Schilder, so dass man spätestens an diesen Stellen ziemlich doof in der Gegend rumsteht. Die Teile der Wasserburgenroute die ich bisher gesehen habe sind fast durchgängig befestigt. Die unbefestigten Abschnitte lassen sich oftmals umfahren. Der äussere Umriss der Wasserburgenroute sieht in etwa so aus:
Hier fehlen natürlich sämtliche Verästelungen. Da ich aber lieber verkehrsarm und ruhig in der Gegend rumradeln möchte als alle Nas lang an irgendwelchen Burgen stehen zu bleiben ist mir das auch nicht so wichtig.
Die Wasserburgenroute
Weil’s so schön war, gleich noch mal ein paar Bilder. Diesmal aber von einem ausgewähltem Teilstück der Wasserburgenroute.
Es ist nicht alles Gold …
Als kleine Ergänzung zum gestrigen Post sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich sobald ich aus der Tür bin direkt bergauf fahgren darf. An einigen Stellen habe ich 10% und mehr gemessen. Das ist frühmorgens in deutlich unausgeschlafenem Zustand ziemlich doof.
Ein paar Eindrücke von meiner Fahrt zur Arbeit
Ich habe ja eine wunderschöne Radstrecke von und zur Arbeit. Ich denke es ist langsam Zeit, dass ich ab und an ein paar meiner Eindrücke von unterwegs hier mal zeige.
Jetzt geht’s langsam los
Ein paar der Dinge für mein neues Rad musste ich selbst ordern, da mein Händler anscheinend nicht so gute Quellen hat wie ich
Lieferzeit für die Brooks Sättel bei ihm 1-2 Monate. Ich habe die innerhalb von 3 Tagen hier gehabt.
Interessant ist, dass bei dem B17 die Spannung nicht mehr mit dem klassischen Brooks-Schlüssel eingestellt wird sondern mit einem Imbus.
Inspirational 3×3
MonkeyEcho hat letztens zum Essential 3×3 aufgerufen und ich war nach einigem Nachdenken dann auch in der Lage meinen Teil beizutragen war aber immer noch unsicher ob das wirklich die jeweils 3 essentiellen Teile waren, die ich dort “gemeldet” hatte.

Kandidaten wie das Album Dave Brubeck Quartet at Carnegie Hall sind natürlich über jeden Zweifel erhaben wie auch MonkeyEcho hier sehr treffend festgestellt hat.
BRM 200 Köln/Bonn
Um noch ausreichend Höhenmeter für den 300er in den Ardennen zu sammeln, hatte ich mich entschlossen den 200er vom ARA Köln/Bonn zu fahren. Um 8:00 war Start, Kontrollkarten sollten bis 7:30 abgeholt werden. Demnach war 5:30 aufstehen angesagt.
Das Wetter war so einigermaßen. Zwar hatte die Sonne während des ganzen Tages gelacht, aber der kalte Ostwind hatte dafür gesorgt, dass die Temperaturen nicht so angenehm geworden sind, wie ich eigentlich gehofft hatte. Auch dass der Wind in Böen immer wieder auffrischte stand nicht in meinem Wetterbericht.

Das Profil mit 2400hm kannte ich aus der zum Brevet bereit gestellten Dokumentation und war darauf eingestellt. Auch auf die sporadisch eingestreuten Steigungen von mehr als 10% war ich vorbereitet. Wobei diese in Kombination mit dem Wind mich schon ein wenig entnervt hatten.

Landschaftlich war die Strecke wunderschön ausgesucht. Die Kontrollen waren allesamt an Tankstellen, so dass die Versuchung auf eine längere Kaffeepause nicht aufkam.
Nach etwas mehr als 11 Stunden hatte ich die Tour beendet und noch Gelegenheit am Zielort mit einigen Mitfahrern etwas zu klönen.
BRM 200 Wankum
Finster war’s, der Mond schien helle,
Auf der grünen, schneebedeckten Flur,
Als ein Fahrrad mit Blitzesschnelle,
Langsam um die Ecke fuhr.Drauf sass eine alte Schachtel,
Zählte kaum noch zwanzig Jahr,
Neben ihr ein blonder Jüngling,
Blondgelockt sein schwarzes Haar.
Und der blondgelockte JünglingMit dem rabenschwarzen Haar
Sass auf einer blauen Kiste,
Die schwarz angestrichen war.
Draussen standen viele Leute
Schweigend ins Gespräch vertieft.Als ein totgeschossner Hase
Rasend durch die Felder lief.
Das war das, was mir so gegen Ende des 200ers einfiel. Es war ja der Tag des hellsten Mondes seit Jahrzehnten.
Zwar kam mir der Mond beim letztjährigen 600er noch heller vor, aber das kann der klareren Luft in den Alpen geschuldet sein.
Aufgrund der aktuellsten Wetterprognosen (trocken, sonnig, wenig Wind) hatten wir uns dann doch auf den Weg nach Wankum gemacht.
In den ersten Prognosen waren Regen und Windstärke 5-6 prognostiziert.
Der Wind war hier und da doch stark spürbar, so dass die fehlenden Höhenmeter (375m/200km) perfekt ausgeglichen wurden. Kalt war es natürlich auch. Nachdem ich meine letzte Radtour noch in Italien bei gefühlten 20Grad absolviert hatte, war das schon ein spürbarer Unterschied.
Die Strecke war wie gewohnt und erwartet. Landschaftlich wunderschön und ab und an sehr bescheidene Radwege (vor allem in Holland). Dort gab es dann aber immer wieder mal eine schöne Windmühle oder Kirche zu bewundern.
Insgesamt waren 161 Randonneure angetreten, da merkt man dann schon, dass dieses Jahr PBP ist
Zusammenfassung der letzten Monate
Ich habe das Blog in den letzten Monaten leider ein wenig vernachlässigt. Deswegen sollte ich das eine oder andere hier noch berichten.
Den Marathon habe ich in 04:33:59 absolviert. Das war ein wenig über der von mir anvisierten Zielzeit. Im wesentlichen war die Verspätung wohl der Tatsache geschuldet, dass ich mir unterwegs zu viele Bananen reingestopft hatte
.
Nach dem Marathon habe ich nicht mehr viel gemacht, ein paar Radtouren, dann kam der Winter. Dieses Jahr steht Paris-Brest-Paris an. Momentan bin ich mir aber noch nicht so sicher, ob ich da wirklich mitmachen werde. Tendenziell sieht’s so aus, dass ich mitfahren werde, wenn’s auch warm und trocken ist. Vorausgesetzt natürlich, dass ich die Qualifikation rechtzeitig schaffe.
Testlauf
Was die Trainingssteuerung beim Laufen angeht, bin ich komplett unerfahren. Grundsätzlich kann ich mein Wissen über Periodisierung und Ausdauertraining im Allgemeinen vom Radfahren übertragen, aber der laufspezifische Anteil ist bei der Marathonvorbereitung doch sehr hoch — naturgemäß.
Ich hatte mir einen Trainingsplan aus dem Netz gesaugt (Link füge ich ein, wenn ich wieder am Rechner sitze — ich poste gerade mit dem Telefon) der eine Zielzeit von 4:00 vorsieht.
Der Plan war der einzige, den ich finden konnte, der über 10 Wochen ging (an dieser Stelle vielen Dank an Thorsten). Alle anderen Pläne gingen über 12 oder 16 Wochen. Da ich nur noch 9 Wochen Zeit hatte bin ich einfach in Woche 2 des 10 Wochenplans eingestiegen.
Den Testlauf heute hätte ich mach dem Plan in 52:00 min. absolvieren müssen. Geschafft habe ich lediglich 55:00 min.. Ich bin heute zwar notgedrungen in unbekanntem Gebiet gelaufen und hatte auch ein paar “Cross-Abschnitte” in der Strecke, aber soviel Zeit dürfte das nicht gekostet haben.
Ich werde wohl oder übel in den nächst tieferen Plan umsteigen müssen und eine Zielzeit um 4:30 anpeilen.
Mittlerweile habe ich mir das zugehörige Buch (Link folgt auch) zum Trainingsplan zugelegt und werde versuchen (müssen) auf die Schnelle soviel Infos wie möglich daraus zu saugen.
… weiterlaufen …
Das Intervalltraining am Dienstag hat wider Erwarten relativ gut funktioniert. Nicht zuletzt deshalb habe ich mich gestern dann auch für den Marathon in Köln angemeldet. Das kostet inklusive des Teilnehmershirts ein stolzes Sümmchen – also gibt es jetzt kein zurück mehr: Am 3. Oktober muss ich im Startblock stehen. In den nächsten Tagen werde ich mich noch für meine Zielzeit entscheiden müssen und dann bleibt mir außer fleißig trainieren wohl nichts mehr zu tun.






















