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BRM 200 Köln/Bonn

10 Apr

Um noch ausreichend Höhenmeter für den 300er in den Ardennen zu sammeln, hatte ich mich entschlossen den 200er vom ARA Köln/Bonn zu fahren. Um 8:00 war Start, Kontrollkarten sollten bis 7:30 abgeholt werden. Demnach war 5:30 aufstehen angesagt.

Das Wetter war so einigermaßen. Zwar hatte die Sonne während des ganzen Tages gelacht, aber der kalte Ostwind hatte dafür gesorgt, dass die Temperaturen nicht so angenehm geworden sind, wie ich eigentlich gehofft hatte. Auch dass der Wind in Böen immer wieder auffrischte stand nicht in meinem Wetterbericht.

Das Profil mit 2400hm kannte ich aus der zum Brevet bereit gestellten Dokumentation und war darauf eingestellt. Auch auf die sporadisch eingestreuten Steigungen von mehr als 10% war ich vorbereitet. Wobei diese in Kombination mit dem Wind mich schon ein wenig entnervt hatten.

Landschaftlich war die Strecke wunderschön ausgesucht. Die Kontrollen waren allesamt an Tankstellen, so dass die Versuchung auf eine längere Kaffeepause nicht aufkam.

Nach etwas mehr als 11 Stunden hatte ich die Tour beendet und noch Gelegenheit am Zielort mit einigen Mitfahrern etwas zu klönen.

Licorize
 
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BRM 200 Wankum

21 Mar

Finster war’s, der Mond schien helle,
Auf der grünen, schneebedeckten Flur,
Als ein Fahrrad mit Blitzesschnelle,
Langsam um die Ecke fuhr.

Drauf sass eine alte Schachtel,
Zählte kaum noch zwanzig Jahr,
Neben ihr ein blonder Jüngling,
Blondgelockt sein schwarzes Haar.
Und der blondgelockte Jüngling

Mit dem rabenschwarzen Haar
Sass auf einer blauen Kiste,
Die schwarz angestrichen war.
Draussen standen viele Leute
Schweigend ins Gespräch vertieft.

Als ein totgeschossner Hase
Rasend durch die Felder lief.

Das war das, was mir so gegen Ende des 200ers einfiel. Es war ja der Tag des hellsten Mondes seit Jahrzehnten.

Zwar kam mir der Mond beim letztjährigen 600er noch heller vor, aber das kann der klareren Luft in den Alpen geschuldet sein.

Aufgrund der aktuellsten Wetterprognosen (trocken, sonnig, wenig Wind) hatten wir uns dann doch auf den Weg nach Wankum gemacht.

In den ersten Prognosen waren Regen und Windstärke 5-6 prognostiziert.


Der Wind war hier und da doch stark spürbar, so dass die fehlenden Höhenmeter (375m/200km) perfekt ausgeglichen wurden. Kalt war es natürlich auch. Nachdem ich meine letzte Radtour noch in Italien bei gefühlten 20Grad absolviert hatte, war das schon ein spürbarer Unterschied.




Die Strecke war wie gewohnt und erwartet. Landschaftlich wunderschön und ab und an sehr bescheidene Radwege (vor allem in Holland). Dort gab es dann aber immer wieder mal eine schöne Windmühle oder Kirche zu bewundern.






Insgesamt waren 161 Randonneure angetreten, da merkt man dann schon, dass dieses Jahr PBP ist :-)

Licorize
 
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Verfolgt vom Frosch mit der Maske ….

21 Mar


Licorize
 
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Zusammenfassung der letzten Monate

01 Mar
Der Marathon Mann

Vor dem Start

Ich habe das Blog in den letzten Monaten leider ein wenig vernachlässigt. Deswegen sollte ich das eine oder andere hier noch berichten.

Den Marathon habe ich in 04:33:59 absolviert. Das war ein wenig über der von mir anvisierten Zielzeit. Im wesentlichen war die Verspätung wohl der Tatsache geschuldet, dass ich mir unterwegs zu viele Bananen reingestopft hatte ;-) .

Nach dem Marathon habe ich nicht mehr viel gemacht, ein paar Radtouren, dann kam der Winter. Dieses Jahr steht Paris-Brest-Paris an. Momentan bin ich mir aber noch nicht so sicher, ob ich da wirklich mitmachen werde. Tendenziell sieht’s so aus, dass ich mitfahren werde, wenn’s auch warm und trocken ist. Vorausgesetzt natürlich, dass ich die Qualifikation rechtzeitig schaffe.

Licorize
 
 

Testlauf

15 Aug

Was die Trainingssteuerung beim Laufen angeht, bin ich komplett unerfahren. Grundsätzlich kann ich mein Wissen über Periodisierung und Ausdauertraining im Allgemeinen vom Radfahren übertragen, aber der laufspezifische Anteil ist bei der Marathonvorbereitung doch sehr hoch — naturgemäß.

Ich hatte mir einen Trainingsplan aus dem Netz gesaugt (Link füge ich ein, wenn ich wieder am Rechner sitze — ich poste gerade mit dem Telefon) der eine Zielzeit von 4:00 vorsieht.

Der Plan war der einzige, den ich finden konnte, der über 10 Wochen ging (an dieser Stelle vielen Dank an Thorsten). Alle anderen Pläne gingen über 12 oder 16 Wochen. Da ich nur noch 9 Wochen Zeit hatte bin ich einfach in Woche 2 des 10 Wochenplans eingestiegen.

Den Testlauf heute hätte ich mach dem Plan in 52:00 min. absolvieren müssen. Geschafft habe ich lediglich 55:00 min.. Ich bin heute zwar notgedrungen in unbekanntem Gebiet gelaufen und hatte auch ein paar “Cross-Abschnitte” in der Strecke, aber soviel Zeit dürfte das nicht gekostet haben.
Ich werde wohl oder übel in den nächst tieferen Plan umsteigen müssen und eine Zielzeit um 4:30 anpeilen.

Mittlerweile habe ich mir das zugehörige Buch (Link folgt auch) zum Trainingsplan zugelegt und werde versuchen (müssen) auf die Schnelle soviel Infos wie möglich daraus zu saugen.

Licorize
 
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… weiterlaufen …

13 Aug

Das Intervalltraining am Dienstag hat wider Erwarten relativ gut funktioniert. Nicht zuletzt deshalb habe ich mich gestern dann auch für den Marathon in Köln angemeldet. Das kostet inklusive des Teilnehmershirts ein stolzes Sümmchen – also gibt es jetzt kein zurück mehr: Am 3. Oktober muss ich im Startblock stehen. In den nächsten Tagen werde ich mich noch für meine Zielzeit entscheiden müssen und dann bleibt mir außer fleißig trainieren wohl nichts mehr zu tun.

Licorize
 
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Jetzt mal laufen …

09 Aug

Keine Ahnung ob ich im Oktober wirklich an den Start zum Köln-Marathon gehen werde. Mit der Vorbereitung müsste ich jetzt anfangen. Also tue ich einfach mal so als ob :-)

Am Wochenende hatte ich es mal mit dem großen Dauerlauf (24km/6:20) probiert. Ich hatte die Temperaturen unterschätzt und nichts zu trinken dabei. Das war glaube ich der Grund dafür, dass ich nach 21km entkräftet anhalten musste. Zum Glück standen da ein paar Brombeersträucher, von denen ich ein wenig naschen konnte. An Weiterlaufen war nicht zu denken, so dass ich die letzten 3km dann langsam gen Heimat getrabt bin.

Licorize
 
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Mit Essig gegen Krämpfe

06 Aug

Das hätte ich gerne etwas eher gelesen, was Bike Noob da gepostet hat. Während des VRV-Randonèes hatte ich ja zwischenteitlich heftigste Krämpfe. Weit und breit kein Magnesium. Aber Saft von eingelegten Gurken oder Essig hätte ich bestimmt irgendwo bekommen. Schönen leckeren Balsamico, zur Not mit Tomaten und Mozzarella :-)

Interessant wäre auch mal auszuprobieren ob es saure Drops, Zitronen oder ähnliches auch tun. Das könnte man dann auch ganz bequem im Gepäck transportieren.

Licorize
 
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Ergänzungen zum BRM 600 in Verona

29 Jul

Hier ist ein netter Bericht mit vielen Fotos zu finden: Silvias Weblog

Ansonsten gibt es ein paar Zahlen:

  • 310 Starter
  • 225 sind bei 300km angekommen
  • 199 bei 600km (davon 14 Frauen)
Licorize
 
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BRM 600 — Verona – Resia – Verona

28 Jul
Da ich den 600er dieses Jahr in Tournai verpasst habe, musste ich mich auf die Suche nach einer Alternative machen und fand diese in Form eines 600ers in Italien, der von Verona zum Reschenpass und wieder zurück führte.

Ich hatte zwar Bedenken wegen der zu bewältigenden Anstiege aber als Belohnung lockten die erfolgreiche Bewältigung der SR-Serie 2010 und dazu noch die Auszeichnung als “International Super Randonneur”. Also musste das irgendwie klappen. Ich bin zur Vorbereitung ein paar Mal im Siebengebirge ein paar Anstiege hoch und runter, das war’s dann aber auch. Ich hatte mich dazu durchringen können mein Gepäck (insbesondere durch Weglassen warmer Kleidung) zu reduzieren. Wenn das mal gut geht ….

Anfahrt

Die Anreise hatte ich so geplant, dass ich morgens am Vortag in Verona ankam. Am Nachmittag regelte ich noch die Anmeldung und legte mich relativ früh schlafen. Im Gegensatz zu den sonstigen Brevets konnte ich tatsächlich schlafen. Evtl. sollte ich es mir zu Regel machen, die 2 Nächte vor einem längeren Brevet nicht zu schlafen.

Größere Kartenansicht

Die Fahrt vom Hotel zum Start/Ziel im Stadion am Stadtrand von Verona, an welchem die Veranstalter am Vortag die Starterpakete ausgeben und die letzten Anmeldeformalitäten durchführen, wollte ich eigentlich mit dem Rad zurücklegen. Da ich aber nicht wusste inwieweit ich dort mein Rad sicher hätte deponieren können, bin ich mit dem Auto dorthin gefahren.

Wenn ich mit dem Rad gefahren wäre, hätte ich ein Problem bekommen. Während ich mein Starterpaket überreicht bekam, fing es an regnen und stürmen. Die Temperatur fiel von 38 Grad auf 22 Grad Celsius. Während der Rückfahrt konnte ich umfallende Bäume und fliegende Schirme beobachten.

So hatte ich aber kein Problem im geschützten Auto entspannt ins Hotel zu fahren um mich zeitig schlafen zu legen.

Startertüte

Das gab's alles zum Start

Zum Starterpaket gilt noch zu sagen, dass allein die Organisation der Veranstaltung die Startgebühr von 25,-€ aus meiner Sicht gerechtfertigt hätte.

Start

Der Wecker ging um 4:30 Uhr. Um 5:00 Uhr war ich auf dem Rad und auch pünktlich um 5:30 Uhr am Start. Ich hatte mich mit den Temperaturen etwas verschätzt und war etwas zu warm angezogen. Ich nutzte die Gelegenheit und entledigte mich noch meiner dicken Socken und der Jacke. Um 6:00 Uhr bin ich dann regulär gestartet.

Am Start waren mehr als 300 Teilnehmer

Ich fand mich relativ schnell in einer größeren Gruppe wieder, bei dieser blieb ich bis zur ersten Kontrolle.

Garda See

Die von den Veranstaltern ausgewählte Strecke war insgesamt wunderschön. Sie führte auf gut asphaltierten Radwegen aus Verona heraus und anschließend am morgendlich frischen Gardasee entlang. Die erste Kontrolle war nach 100km und einem kleinen Anstieg erreicht. Die Auswahl der Kontrollstellen hätte nicht besser sein können.

Auf dem Weg zum Gardasee

Es handelte sich um sogenannte Bike-Treffs, die zumindest was das Nahrungsangebot betraf, alles hatten was das Radlerherz begehrte. Dazu auch die passende Infrastruktur zum Ausruhen und zum Flaschenauffüllen.

Radweg an der Etsch

Nach dem Gardasee ging es fast ausnahmslos auf gut asphaltierten Radwegen hoch zum Reschenpass.

Rad am Radweg

Das einzige Problem war, dass es ohne Unterlass von vorn windete. In Österreich gab es gerade ein Unwetter und die kalte Luft zog als Wind über die Alpen die Berge runter. Von Ortskundigen wurde ich aufgeklärt: “Einen solchen Wind gibt es hier einmal im Monat”. Im Klartext hieß das, dass es am nächsten Tag keinen Rückenwind für mich geben würde — und es kam auch so.

Fischteich

An der letzten Kontrolle vor dem Pass gab es die ersten Begegnungen mit Mitstreitern, die bereits oben waren. Diese hatten nicht wirklich gute Nachrichten für uns. Da oben sei es schweinekalt und es würde heftig regnen, hieß es. Das wurde von den Kollegen natürlich ein klein wenig drastischer ausgedrückt.

Erstmal geht es wohl flach weiter ...

Naja, grobe Schätzung war, dass es ca. 5h brauchen wird, für die letzten 50km. Ich hatte mich deshalb von Luciano, der mich auf den letzten 50km begleitet hatte, getrennt; da ich einen kleinen Tick schneller fuhr als er und langsames Bergauffahren führte bei mir auf den letzten Kilometern immer wieder zu starken Krämpfen in den Adduktoren meiner Oberschenkel.

Resia

Gegen 21:00 Uhr bin ich an der Kontrolle Fischteich losgefahren und 0:20 Uhr hatte ich es dann geschafft und bin oben angekommen. Ich war dann also doch was schneller als befürchtet. Kalt war es in der Tat und Regen gab es zum Glück nur ein bisschen. So konnte ich den Anstieg weitestgehend im Licht des Vollmondes “genießen”.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich so gut den Reschenpass hochkommen würde. Ich hatte hier vor Ort in Deutschland kaum Gelegenheit gehabt längere Anstiege zu trainieren. Auch hatte ich im Gegensatz zu meinen ständig wechselnden Mitfahrern das meiste Gepäck dabei. Viele hatten anscheinend den Shuttleservice für das Gepäck in Anspruch genommen.

An der Kontrolle am Pass gab es natürlich zu Essen und Schlafgelegenheiten. Ich zog es vor mir einmal Schnitzel mit Kartoffelsasat zu gönnen und mich auf einer Bank ein Stündchen hin zu legen. Gegen 2:45 Uhr habe ich mich dann auf den Rückweg gemacht. Um mich vor der nächtlichen Kälte zu schützen, hatte ich mich in meine Rettungsdecke eingewickelt, Rainlegs und Aldi-Mini-Regenjacke drübergezogen. Dazu noch meine Arbeitshandschuhe, die ich immer in der Tasche habe sowie die Sealskinz.

So ließ sich die Abfahrt genießen. Der Mond schien immer noch und meine Power-LED war fast überflüssig.

Fischteich

Wieder an der Kontrolle Fischteich wurde ich erstmal bestaunt, als ich mich meiner Sachen entledigte. Ich muss mit meiner Alufolie ausgesehen haben wie eine Forelle, die unbedingt auf den Grill möchte.

Plattfuss

Die weitere Fahrt verlief bis zur letzten Kontrolle eher unspektakulär. Es wurde zusehends wärmer, ich konnte mich meiner Arm- und Beinlinge entledigen und wieder anfangen fleissig zu trinken.

Ich konnte auch Zeit gut machen, da es im wesentlichen bis zur letzten Kontrolle eher bergab als bergauf ging. Danach sollte noch ein 700er auf mich warten.

An der letzten Kontrolle traf ich wieder einige bekannte Gesichter und ich hätte den Gepäckbus nutzen können, der bereit stand um noch die eine oder andere Gepäcktasche aufzunehmen. Das wollte ich dann aber doch nicht. Wenn schon denn schon, dachte ich mir und wollte mich zügig auf den Weg machen. Daraus wurde aber erst einmal nichts, da sich während meiner Standzeit mein Vorderreifen geplättet hatte. Nach dem Flicken bin ich aber schnell weiter. Ich wurde aber von den mir entgegen kommenden Randonneuren darauf hin gewiesen, dass die Brücke über die die Route geführt wurde gesperrt sei. Das nenne ich mal Glück im Unglück. Ich habe so gut und gerne 10 Extrakilometer gemacht. Aber auch mindestens 10 Extrakilometer gespart, die ich noch gemacht hätte, wenn die Jungs mir nicht entgegen gekommen wären.

700hm

Dann kam 80km vor dem Ziel der Anstieg, den ich die ganze Zeit gefürchtet hatte. 500hm verteilt auf 7km bei gefühlten 45 Grad. Während des Anstiegs war so gut wie kein Schatten zu finden. Gott sei dank waren im Roadbook immer wieder Wasserstellen ausgewiesen, so dass ich mir zumindest darum keine Gedanken zu machen brauchte. Der Anstieg raubte mir meine letzten Kräfte.

Noch mal ein Blick zurück ...

Selbst die Colapops, die ich mir aufbewahrt hatte und das Energie-Gel, dass ich sonst eigentlich immer nur spazieren fahre haben mich nicht mehr zurückgebracht. Auf der 13%igen Abfahrt, auf ganz schlechtem Asphalt, kam so auch keine Freude mehr auf.

2 * 10%

Zu allem Überdruß kamen zum Ende des Anschnitts noch ein gröberer Anstieg mit 2x 10% auf mich zu. Das war’s dann aber mit der Quälerei.

Das Höhenprofil der Tour

Ich war noch gut in der Zeit und hielt dann in einem Ort vor Verona nochmal an, um mir in Ruhe eine Pizza nebst Lemonsoda zu genehmigen.

Geschafft

Im Ziel traf ich dann Luciano wieder, der auch gerade angekommen war. Und ich war tatsächlich nicht der Letzte, wie sonst immer. Es trafen immer noch Mitfahrer ein, selbst als ich mich auf den Weg in’s Hotel machte kamen noch welche.

Insgesamt war für mich die Teilnahme an diesem Brevet ein voller Erfolg. Es war zwar sehr amstrengend, ich hatte aber in Gegensatz zum letztjährigen 600er Spaß dabei. Ich hatte Zeit zum Schlafen und auch etwas Puffer nach hinten heraus.

Licorize
 
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BRM 400 Tournai

06 Jul

Nach dem 200er und 300er stand am 5. Juni der 400er in Tournai an. Im Gegensatz zu den beiden anderen Veranstaltungen waren mit 34 Startern deutlich weniger Teilnehmer am Start als bei den vorherigen Brevets. Wie schon letztes Jahr wurde auch diesmal morgens um 4 vor dem Haus des alten Präsidenten gestartet. Das hat den Vorteil, das langsam fahrende Zeitgenossen, wie ich einer bin, bei der Ankunft mit einem netten Bier empfagen werden können. Die Strecke war wieder eine Erweiterung der vorhergehenden 200 und 300er, so dass ich einen Teil der abzufahrenden Strecke schon kannte und den anderen Teil nicht. Insgesamt gefällt mir das Vorgehen, die Strecken aufeinander aufzubauen.

Kreuzung

Wie auch letztes Jahr, war ich auch diesmal nicht der letzte bei der Ankunft. Zumindest das wäre ein Grund nächstes Jahr auch in Tournai beim 400er zu starten :-)

Der alte Präsident und Kumpels

Ich war auch dieses Mal um einiges schneller als sonst. Mal sehen ob ich dieses Jahr noch eine Steigerung hinbekomme. Dadurch, dass ich den 600er in Tournai nicht mitfahren konnte ist das mit Vergleichsmessungen natürlich ein Problem.

Licorize
 
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BRM 300 Tournai

25 May

Nachdem das mit dem Flèche Allemagne ja noch einigermaßen hingehauen hatte und ich mich tatsächlich auch ein wenig erholen konnte, habe ich den 300er in Tournai letzten Samstag in Angriff genommen. Die Hälfte der Strecke war mir schon vom 200er bekannt. Auch diesmal war herrlicher Sonnenschein, nur waren weniger Fahrer am Start.

Anmeldung

Die 2. Kontrolle war in Crécy-Sur-Senne wo wir zur Mittagszeit eingetrudelt sind. Dort gab es dann leckeren Salat, Eis und Cappuccino. Entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten war das eine relativ lange Pause, die sich aber auch gelohnt hatte.

Turm in Crécy-Sur-Senne

Bis zur nächsten Controlle in Le Cateau hatten wir dann massivsten Gegenwind und immer wieder die vom ersten Teil der Strecke bekannten Rampen. Das war mit der zäheste Abschnitt.

Nach Kontrolle 3 war es schon etwas kühler. Ganz besonders nervte aber der Grillgeruch, der aus jedem Garten, Hof oder Haus zu kommen schien. Mann hatte ich einen Hunger 8-).

Die letzte Kontrolle in Arleux erreichten wir rechtzeitig um uns für die Nacht fertig zu machen. Ich hatte ein wenig Mühe in der Kneipe die Kontrollkarten stempeln zu lassen, Cola zu bestellen und die Wasserflaschen auffüllen zu lassen weil mir dauernd betrunkene Belgier irgendwelche Fragen gestellt hatten die ich nicht beantworten konnte weil ich sie gar nicht erst verstanden hatte,

Nach dem Erreichen des Ziels – wo natürlich schon keiner mehr war, warfen wir nur noch schnell die Karten in den Briefkasten und schauten, dass wir zurück in’s Hotel kamen.

Licorize
 
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